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41. ISM in Köln, Zuwachs und positive Entwicklung

41. ISM in Köln mit Besucherplus von fünf Prozent
ISM 2011: Kontaktstark und international - die ISM schließt nach vier Messetagen mit zufriedenen Ausstellern Starke Kontakt- und Handelsmesse


(ddp direct) - Eröffnung der ISM mit Bundeswirtschaftsminister Brüderle
- Partnerland Türkei zeigt starkes Profil
- Exklusiver CEO-Lunch
- New Product Showcase mit Top-Innovationen
- Kreativer Input durch Sonderschauen "ISM-Chocolate Master "
und "Sweet Seasons"
- 1. ProSweets Cologne Conference "Flavour Ingredients" gut besucht



Zum Abschluss der 41. Internationalen Süßwarenmesse (ISM) äußerten sich Veranstalter wie Aussteller überaus zufrieden mit dem Messeverlauf. Vier Tage lang zeigte die internationale Süßwarenwirtschaft in Köln Profil und traf damit den Geschmack der rd. 32.300 Besucher (2010: 30.871), die aus fast 150 Ländern nach Köln reisten. "Mit dieser kontaktstarken Messe hat die ISM ihre Bedeutung als wichtigste internationale Plattform für den Handel mit Süßwaren und Knabberartikeln klar unterstrichen", sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. "Noch mehr Internationalität, hohe Besucherqualität, direkter Marktzugang: Dies sind die unbestrittenen Stärken der ISM." "Der Gesprächsbedarf war in diesem Jahr wegen der angespannten Rohstoffsituation besonders hoch", ergänzte Tobias Bachmüller, Vorsitzender des Arbeitskreises Internationale Süßwarenmesse und geschäftsführender Gesellschafter Katjes Fassin GmbH & Co. KG. "Die Verhandlungen waren daher sehr intensiv." Zum ersten Mal präsentierte die ISM ein Partnerland, die Türkei, die sich mit einem starken Auftritt erfolgreich profilierte. Eröffnet wurde die ISM von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gemeinsam mit dem türkischen Staatsminister für Außenhandel M. Zafer Çağlayan.

Der Bundeswirtschaftsminister unterstrich im Rahmen der Eröffnung die Bedeutung der Süßwarenwirtschaft als Arbeitgeber und Ideentreiber. Die deutsche Süßwarenindustrie ist mit einem Umsatz von 12,3 Milliarden Euro im Jahr 2010 der drittgrößte Zweig der deutschen Ernährungsindustrie und liegt mit einer Exportquote von über 40 Prozent im gesamten Nahrungsmittelsektor weit über dem Durchschnitt.

1.494 Anbieter aus 64 Ländern präsentierten in diesem Jahr erneut einen umfassenden und internationalen Überblick über Süßwaren und Knabberartikel. Der Auslandsanteil bei den Ausstellern betrug 82 Prozent. Zahlreiche Produktneuheiten sorgten für Aufmerksamkeit und zeigten, dass das Stimmungsbarometer der Branche durchaus positiv und optimistisch ausschlägt - den steigenden Rohstoffpreisen und Energiekosten zum Trotz.

Die sehr gute Präsenz des deutschen Handels wurde von deutschen wie von ausländischen ISM-Ausstellern positiv bewertet. Aus allen Handelskanälen und Handelshäusern wurden hochkarätige Besucher registriert. Begrüßt wurde auch der Besucherzuspruch aus dem Süßwarenfachhandel, der besonders für die kleineren und mittleren Unternehmen eine wichtige Absatzschiene darstellt.

Das Thema Export ist nicht nur für die deutsche Süßwarenindustrie besonders wichtig. Auch die ausländischen Aussteller suchen den Kontakt zu Abnehmern aus der ganzen Welt.

Sehr gut war der Auslandsbesuch an allen Tagen. Sein Anteil an der Besucherzahl steigt erneut mit 64 Prozent sehr hoch. Steigerungen gab es u. a. bei den Besuchern aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Auch der Besuch aus Osteuropa , v. a. aus Russland, nahm zu. Stabil blieb der Besuch aus Nahost, aus Asien und aus den afrikanischen Staaten ging der Besuch dagegen leicht zurück.

Entscheidend war für die Aussteller jedoch vor allem die Qualität der Fachbesucher, die übereinstimmend als ausgezeichnet herausgestellt wurde. "Die Qualität der Besucher ist für die Gespräche ausschlaggebend", betonte ein Hersteller. "Nur gemeinsam mit Top-Einkäufern können wir gute Ergebnisse erzielen." Ersten Befragungen zufolge äußerten sich rd. 75 Prozent der Aussteller zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Messeverlauf und daher optimistisch im Hinblick auf das Nachmessegeschäft.

Für wichtige Impulse sorgten neue Produkte, die von innovativen Schokoladen- und Pralinenkonzepten bis zu leichten Snackvarianten reichten. Stark gefragt waren wie in den Vorjahren zuckerreduzierte Süßwaren und Süßwaren mit Zusatznutzen und in neuen Geschmacksrichtungen.

Zum zweiten Mal fand im Rahmen der ISM der CEO-Lunch statt, ein hochklassiges Event für die Top-Manager der Branche. Werner Michael Bahlsen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bahlsen GmbH & Co. KG, und Roland Neuwald, Sprecher der Geschäftsleitung der Real GmbH, diskutierten über die Zukunft der Süßware. Herausragendes Thema war auch hier der Druck am Rohstoffmarkt.

Wichtige Anlaufstelle für Trendscouts war erneut das New Product Showcase im Messeboulevard. 87 neue Produkte wurden hier von Unternehmen aus der ganzen Welt präsentiert. Zum zweiten Mal wählten etwa 100 Journalisten die Top-Innovationen aus der Präsentation des New Product Showcase. Die Gewinner sind das Schweizer Unternehmen Cacobean AG aus Basel und ihre neue Schokoladenlinie für Kinder mit 40 Prozent weniger Zucker in Verbindung mit Märchen- und Geschichtenbüchern, das deutsche Unternehmen ültje mit ihren "Bolivianischen Erdnüssen" sowie das belgische Unternehmen Pralibel N.V. mit innovativen Schicht-Pralinenkreationen in nostalgischer Schachtel. Die drei Top-Innovationen unterstreichen nicht nur die Vielseitigkeit, sondern auch die hohe Internationalität der Süßwarenbranche, die sich zum 41. Mal zur ISM in Köln präsentiert.

Auf großen Zuspruch stieß die neue ISM-Sonderschau "ISM-Chocolate Master: The Art of Sweet Temptation". Die Maîtres Chocolatier Axel Hanf und Lothar Buss zeigten in unterhaltsamen Life-Demonstrationen Handwerkskunst und innovatives Schokoladendesign auf höchstem Niveau und vermittelten den Besuchern der ISM neue Ansätze für kreative Schokoladen- und Pralinenkreationen.

Unter dem Titel "Sweet Seasons" zeigten 19 Studierende der Köln International School of Design (KISD) neue Ideen für Süßigkeiten zu besonderen Anlässen im Leben. Die Designs zeichneten sich erneut durch Humor und Kreativität aus und boten viel Input für Industrie und Handel.

Im Begleitprogramm zur ISM fand die erste ProSweets Cologne Conference statt, die unter dem Titel "Flavouring Ingredients" fachtechnisches und marktrelevantes Know-how zum Thema Aromatechnologien und Verbraucherpräferenzen in der Süßwarenindustrie vermittelte. Ca. 60 Teilnehmer aus Produktion und Technik nutzten die Gelegenheit zu umfassender, fachspezifischer Information in kurzen knappen Vortragseinheiten. Organisator der ProSweets Cologne Conference war die FachInform GmbH, Herausgeber des Fachmagazins FOOD DESIGN, in Kooperation mit der Koelnmesse GmbH.

Im kommenden Jahr wird parallel zur ISM wieder die ProSweets Cologne stattfinden. Mit der ProSweets Cologne bietet die Koelnmesse den auf die Süßwarenindustrie zielenden Anbietern von Ingredienzien, Verpackungen sowie von Prozess- und Verpackungstechnologien die einzige eigenständige und branchenspezifische Plattform. Im Verbund mit der ISM bilden beide Messen die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwarenwirtschaft an einem Messestandort ab - beginnend mit den einzelnen Rohstoffen über die Technologie und Verpackung bis hin zum ladenverkaufsfertigen Produkt. 2011 setzte die ProSweets Cologne turnusgerecht aus.

Die ISM 2011 in Zahlen:
An der ISM 2011 beteiligten sich auf einer Bruttofläche von 110.000 m⊃2; 1.494 Anbieter aus 64 Ländern, davon 82 Prozent aus dem Ausland. Darunter befanden sich 226 Aussteller und 45 zusätzlich vertretene Unternehmen aus Deutschland sowie 1.202 Aussteller und 21 zusätzlich vertretene Unternehmen aus dem Ausland. Zur ISM 2011 kamen rd. 32.300 Fachbesucher aus fast 150 Ländern, der Auslandsanteil lag bei 64 Prozent.

Die 42. ISM findet statt vom 29. Januar bis 1. Februar 2012.
Die sechste ProSweets Cologne, Internationale Fachmesse für die Zulieferindustrie der Süßwarenwirtschaft,
findet 2012 erneut parallel zur ISM statt.




PrintMed Consulting übernimmt Vertriebsstrategie


London - England, UK – July 27th 2009
Graphic Republik und norns-digital bringen MaxPro und Star Proof in die D-A-CH Region.
Eine erfolgreiche Allianz fokusiert auf effektive Lösungen für die Verpackungsdruckindustrie und verbindliche Prooflösungen.

Graphic Republik veröffentlicht heute, die Strategie der professionellen Lösungen MaxPro und StarProof in der D-A-CH Region effektiv, lokal und direkt zu vermarkten. Der Partner norns-digital, mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Verpackungsdruck und der gesammten Prozesskette, wird diesen Part in den Bereichen: Verkauf, Training, Integration und Support für Deutschland, Österreich und die Schweiz übernehmen und koordinieren. Weiterer Schwerpunkt ist die Bereitstellung einer Reihe von praktischen, speziell auf die Bedürfnisse und Strukturen der Kunden angepasster Dienstleistungen. Ziel ist es damit die schnelle Integration der MaxPro und StarProof Lösungen zu unterstützen und sicher zu stellen. Essenziell ist es auch, durch einen engen Kundenkontakt, die Entwicklung mit den richtigen Eingaben zu versorgen.

Die MaxPro software-suite bietet einen präziesen, effektiven und zeitgemäßen Prepress Verpackungsproduktions Workflow und ermöglicht das leichte Erstellen von technisch angepassten und dadurch besser druckbaren Produktionsdaten. Vom Rippen der Daten bis hin zur Ausgabe auf Platten oder Zylinder. MaxPro ermöglicht es, die Daten komplett zu bearbeiten, zu separieren, Farbkorrekturen durch zu führen und professionelle Überfüllungen an zu legen. Das Modul MaxStep macht das effektive und sichere Erstellen des digitalen Ausgabe-Layouts möglich. Genutzt werden dazu, ein komplett automatisierter CAD-basierender Workflow, ein manuelles Werkzeug und eine automatisierte Repetierfunktion für die endlose Repetierung von Zylindern und Sleeves. Gearbeitet wird immer mit Augabedaten, so ist der gesammte Prozess zu 100% sicher. CAD input und export sind Bestandteil der Anwendung.

Befragt zur Partnerschaft erklärt Ralf Degenhart CEO von norns- digital, “Die MaxPro suite bietet eine im Markt einzigartige Kosten-/Nutzeneffizienz und liefert aktuelle, effektive Software für kleine, mittlere, aber auch große Betriebe. Die Nutzung, auch in gemischten Umgebungen, bring signifikante Vorteile. Endlich haben wir eine echte Alternative im Verpackungsdruck. Mit unseren Marktkenntnissen und diesen Produkten sehen wir ein enormes Potzenzial für Kunden und Interessenten. In erster Linie ist für die Kunden Heute maßgebend, dass Sie höchste Qualität, Produktionssicherheit und einen effektiven Ablauf und Werkzeuge erhalten, ohne in teure und oft auch antiquierte oder überdimensionierte Systeme zu investieren. Heute sind neben der Investition auch die Folgekosten wichtig, auch dort können wir mit MaxPro und StarProof aktuell ein modulares und sehr interessantes Angebot machen.“

Steve Donegan, Managing Director von Graphic Republik ergänzt “Mit der Professionalität und dem langjährigen Wissen im Verpackungsbereich in der D-A-CH Region, ist norns-digital der ideale Partner für Produkte wie MaxPro und StarProof. Wir sind sicher eine aufregende, erfolgreiche Partnerschaft mit norns-digital zu haben, und den Kunden einen kompetenten, lokalen Ansprechpartner zu bieten.”



Editors Notes

Über Graphic Republik
Graphic Republik wurde im Januar 2008 gegründet. Unternehmenszweck ist der Vertrieb einzigartiger und effektiver Lösungen für die Graphische Industrie in Europa und Skandinavien, mit der Nutzung von dynamischen Netzwerken von professionellen und technisch-, praktisch orientierten Händlern, die lokal den Markt kennen und bedienen. Mit tiefreichendem Wissen aus der Druckindustrie, hat sich das Graphic Republik - Team dem Vertrieb von angepassten Lösungen, dem Support und der optimalen Implemen- tierung der Anwendung für Handels- und Businesspartnern sowie Kunden in Europa gewidmet. Graphic Republik ist eine private Gesellschaft mit dem Hauptsitz in London, England.

Über norns-digital

Norns-digital bietet Vertrieb, Training, Coaching, Produktionsbackup, Integration und Support für Soft- und Hardware Produkte in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Norns-digital bietet seit 2007, nach der Fusion von CoMED mit einer klassischen Unternehmensberatung, mehr als 25 Jahre Wissen, praktische Projektarbeit und Leidenschaft im Verpackungsmarkt. Bei norns-digital kennt man alle Applikationen sehr genau, sowie die effektiven Arbeitstechniken und die optimale Methodik in der Produktion und den genutzten Druckverfahren. Ziel ist es, aus der richtig Investition den größtmöglichen praktischen und wirtschaftlichen Nutzen zu gewinnen. Norns-digital arbeitet mit einem Netzwerk von Spezialisten und Partnern, um allen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden und den besten Service zu bieten. Durch die Symbiose aus theoretischem Wissen und der praktischen Anwendung ist die bestmögliche Implementierung in die bestehenden Prozesse der Kunden sichergestellt.

Seit 01.01.2010 ist PrintMed für norns-digital Distribution mit der Aufgabe betraut, eine Strukturierung der Vertriebskanäle und eine Gesamtstrategie in Marketing und Vertrieb auszuarbeiten. Hierzu erläutert Ilker Gülhan, Geschäftsführer von PrintMed, dass bis April 2010 alle notwendigen Gespräche und Massnahmen umgesetzt sein werden, um im Sinne der Marktdurchdringung und Kundenzufriedenheit das optimale Ergebnis zu erreichen. Befragt zur Marktsituation in diesem Segment erklärt er, "die Herausforderung ist weniger der Wettbewerb, da es in diesem speziellen Segment eigentlich keinen Nennenswerten gibt. Entweder sind sie qualitativ schlechter, oder sie lassen sich ihre Produkte wortwörtlich vergolden, da es bisher keine Alternative für die Kunden gab. Wir führen gerade auch Gespräche mit EPSON Deutschland über eine strategische Partnerschaft. Da EPSON international schon lange die Vorzüge von Star Proof erkannt hat, möchten wir in D-A-CH die gleiche Erfolgsgeschichte fortschreiben. Ich freue mich, dass Herr Degenhart uns als Businesspartner beauftragt hat. Das Schöne an dieser Aufgabe ist, dass die Produkte von ISI sehr kundenfreundlich und innovativ sind. Norns-digital konzentriert sich nun verstärkt auf die technische Betreuung der Kunden und wir sorgen dafür, dass wir bald noch mehr Techniker brauchen werden."




Fachpack 2009, Nürnberg



30 Jahre und kein bisschen leise

Grandiose Geburtstagsfeier mit ca. 33.846 Gästen Umfassend informiert: 1.338 Aussteller + Sonderschauen

Mit rund 33.846 Fachbesuchern (2007: 33.975*) schlossen FachPack+PrintPack+LogIntern 2009 am Donnerstagnachmittag (01.10.) im Messezentrum Nürnberg: strahlende Gesichter bei 1.338* Ausstellern (2007: 1.328*), die solch einen Besucheransturm wahrlich nicht erwartet hatten. Rolf Keller, als neues Mitglied der NürnbergMesse-Geschäftsleitung u. a. verantwortlich für die Verpackungs-Drillinge, konnte sich keinen besseren Start wünschen: „Mit starkem Besuch und beeindruckender Ausstellertreue bewies der Messeverbund in schwierigen Zeiten wahre Größe und absolute Stabilität. FachPack+PrintPack+LogIntern haben damit ihre Position als eine der bedeutendsten europäischen Fachmessen für Verpackung eindrucksvoll untermauert.“

Kompetenz und Praxisnähe der beliebten Verpackungsmesse zogen auch 17 % internationale Gäste an. Sie reisten vor allem aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Tschechische Republik, Niederlande, Italien und Polen nach Nürnberg. Das Angebotsspektrum war für gut 94 % der Fachleute genau richtig. Besucher des Messetrios sind vor allem in den Branchen Nahrung/Genuss, Pharma/Kosmetik, verpackungs- bzw. logistiknahe Dienstleistungen, Automobilbau und -zulieferung, Chemie, Druck/Papierverarbeitung, Elektrogerätebau sowie Kunststoffverarbeitung zu Hause und in ihren Unternehmen zu fast 90 % in Beschaffungs-entscheidungen eingebunden, so die Befragungsergebnisse eines unabhängigen Instituts.

Kräftig gefeiert wurde diesmal der 30. Geburtstag der „Muttermesse“ FachPack, natürlich mit dem umfassenden Angebot der Aussteller, praxisnahen Sonderschauen, 70er Jahre-Jubiläumsparty und mehr. Im 30. Messejahr noch immer dabei: 23 Aussteller der ersten Stunde! Auch Newcomer, darunter zehn junge innovative Unternehmen, luden zum Besuch ihres Gemeinschaftsstandes ein. Mit 1076 Unternehmen stark vertreten war traditionell die leistungsfähige deutsche Verpackungswirtschaft. Aber auch 262 Firmen vorwiegend aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Italien, der Tschechischen Republik, Frankreich oder Belgien präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen den Besuchern.



Mailingtage 2009, Nürnberg


Abschlussbericht mailingtage 2009 –
Erfolgreich am Puls der Zeit


8.150 Dialogmarketer diskutierten über die Zukunft der Branche Aussteller erwarten spürbares Nachmessegeschäft
Die 10. mailingtage, die vom 24. bis 25. Juni im Messezentrum Nürnberg stattfanden, zeigten sich erneut als stärkster Treffpunkt der Direkt- und Dialogmarketingbranche. Auch wenn die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen und die Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes viel diskutierte Themen waren, herrschte bei den 400 Ausstellern und 8.1501 Fachbesuchern durchweg gelöste Stimmung. „Die gute Atmosphäre und das Besucherplus können wir in diesen Zeiten wohl als sehr positives Zeichen deuten“, so Roland Tannreuther, Gesamtleiter mailingtage, NürnbergMesse, „durch die Aktualität der Themen und das große Informationsangebot konnten wir unsere Position als führende Direktmarketingveranstaltung Europas festigen.“

Zufrieden zeigte sich auch Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse, und fasste zusammen, warum Dialogmarketing gerade in diesen Zeiten besonders wichtig ist: „Nur wer es schafft, über die Kommunikation und den direkten Kundendialog Nähe zu schaffen, wird sich dauerhaft Wettbewerbsvorteile sichern können.“ Besonders bewegt hat die Branche das zum Zeitpunkt der Messe noch nicht verabschiedete neue Bundesdatenschutzgesetz. Im Mittelpunkt standen aber auch das zehnjährige Bestehen und die feste Verankerung der mailingtage im Markt, welche mit einer großen Geburtstagstorte gefeiert wurden.

Die am häufigsten unter den Fachbesuchern vertretenen Branchen waren: Werbeagenturen, Verlage und Medien, Beratung und Versandhandel.
Die 400 Aussteller setzten sich in der Mehrheit aus folgenden Segmenten zusammen: Druckvorstufe/Druck und Produktion, Lettershop, Adressen und Zielgruppen, Agenturen und Beratung sowie Fullfillment-Services. „Nach den mailingtagen ist vor den mailingtagen,“ weiß Claus Rättich, „und so freuen wir uns, dass nach Auswertung unserer repräsentativen Ausstellerbefragung, die Zahl der Aussteller, die 2010 wieder dabei sein wollen, im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist. Dank dieses Commitments von 86 % (2008: 64 %) der Befragten, blicken wir positiv in Richtung 11. mailingtage.“

Zufriedene Stimmen auf Ausstellerseite
„Am ersten Tag war unser Stand so voll, dass wir kaum mehr Platz für Besucher hatten“, so Marco Schlüter, Bauer Postal Network. „Selbst unsere größten Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Für uns steht definitiv fest, dass wir 2010 wieder dabei sind. Zwei Themen standen bei unseren Gesprächen besonders im Fokus: Zum einen ’Crossmarketing’ und zum anderen, welche neuen Möglichkeiten es nach den gesetzlichen Änderungen im Direktmarketing gibt.“
Neben der großen Freude über zwei übermäßig gut besuchte Forenvorträge, war Nada Lassauer, infowerk, mit ihrer gesamten Beteiligung zufrieden: „Für uns waren dies die bisher erfolgreichsten mailingtage. Wir selbst hatten mehr Besucher und auch die Gänge machten einen vollen Eindruck. Nachdem wir uns das erste Mal mit dem Thema Dialogmarketing präsentiert haben, haben wir damit erfreulich viele Kunden erreicht. Auch die Party war in diesem Jahr super“, lobte Lassauer, „vom Konzept an sich bis hin zur Farbgestaltung.“
Stefanie Teusen, Koopmanndruck, äußerte sich positiv über die Organisation der Fachmesse und hob besonders den ersten Messetag hervor: „Während wir am ersten Tag sehr viele Gespräche geführt haben, ist es bei uns am Stand am zweiten Tag deutlich ruhiger gewesen. Insgesamt aber hatten wir viele konkrete Anfragen nach exklusiven Veredelungstechniken und somit war von Krise nicht viel zu spüren.“
„Wir sind super zufrieden mit unserer zweiten mailingtage-Beteiligung“, resümierte Jan Magatzki, Prinovis. „Wir haben gleich vor Ort Abschlüsse zu unseren neuen Angeboten im Segment ’Crossmarketing’ tätigen können. Zu so einer tollen Plattform kommen wir sicher wieder!“
Die auf das Thema Direktmarketing-Recht spezialisierte Anwältin Dr. Julia Blind, KLEINER Rechtsanwälte, war ebenfalls mit dem Verlauf der mailingtage zufrieden: „Wir hatten bei unseren Forenvorträgen sehr guten Zulauf: Sie waren bis auf den letzten Platz gefüllt; teilweise bildete sich sogar eine Menschentraube vor den Foren“, so Blind. „Auch zu unserer ’Rechtsecke’ sind einige Interessenten gekommen, die sich über unsere Beratung sehr positiv geäußert haben.“

Fazit der Aussteller
Neue Kontakte und der Austausch von Informationen – das erwarten Aussteller vor allem von einer Messebeteiligung. Beides konnten die mailingtage auch in diesem Jahr bieten. In der offiziellen Befragung gaben acht von zehn Ausstellern an, neue Geschäftsverbindungen auf der Messe geknüpft zu haben. 93 Prozent konnten ihre wichtigsten Zielgruppen erreichen und 90 Prozent sind mit dem Gesamterfolg ihrer Messebeteiligung zufrieden. Besonderes Lob erhielten die mailingtage-Besucher:
96 Prozent der Aussteller hoben deren fachliche Qualifikation hervor. Beim Blick in die Zukunft wägen die Aussteller ab: In Bezug auf das direkte Nachmessegeschäft überwiegen die positiven Erwartungen. Mit einem Rekordwert von 92 Prozent gehen die Unternehmen von einem spürbaren Nachmessegeschäft aufgrund ihrer Kontakte aus. Im Hinblick auf die allgemeine Branchenkonjunktur herrschte während der Laufzeit der Fachmesse eher Zurückhaltung. Jeder zweite Aussteller geht von einer leichten bis deutlichen Abschwächung der aktuellen Branchenkonjunktur aus.

Hoch qualifizierter Fachbesuch
Was die Zusammensetzung des Messepublikums betrifft, so brachte die von einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen durchgeführte Befragung folgende Ergebnisse: Der Fachbesucheranteil lag bei 99 Prozent. Neun von zehn Fachbesucher gaben an, in die Beschaffungsentscheidungen in ihrem Unternehmen eingebunden zu sein; über die Hälfte davon (62 %) sind im Bereich Marketing, Vertrieb, Werbung oder PR tätig. Als Hauptbesuchsgründe gaben die Fachbesucher an: Informationen über Neuheiten (63 %), allgemeine Marktorientierung (52 %) sowie Geschäftskontakte pflegen (42 %) und Informationen austauschen
(40 %; Mehrfachnennungen waren möglich) an. Für 69 Prozent der Fachbesucher sind die mailingtage die einzige Messe rund um das Thema Direkt- und Dialogmarketing, die sie besuchen. Was die Beurteilung der aktuellen Brachenkonjunktur auf Besucherseite angeht, so ist diese ebenso zurückhaltend wie bei den Ausstellern: 53 Prozent rechnen mit einer leichten bis deutlichen Abschwächung.

Gebündeltes Wissen
Die Informationsplattformen der mailingtage waren 2009 gefragt wie nie zuvor: Ob im Kongress, den Workshops oder den Fachforen – besonders hoch im Kurs lagen die Veranstaltungen rund um das Thema Direktmarketing-Recht, aber auch neue Ideen zum Stichwort ’Crossmarketing’ fanden großen Zuspruch. Als Magnet erwiesen sich erneut die sieben Fachforen in den Hallen: Die Fachbesucher nutzten die kostenfreien Vorträge, um sich Impulse, Hintergrundwissen und Praxistipps zu holen. Darunter die am besten besuchten Vorträge in Forum I: Dialogkampagnen
B-to-B/B-to-C und in Forum IV: E-Mail-/Mobile Marketing. Die ’Top 10’-Vorträge hatten die Themenschwerpunkte ’Datenschutz’ und ’Crossmedia’. Mit den Inhalten seiner Keynote traf auch Sven Gabor Jánszky auf dem mailingtage-Kongress den Nerv der Teilnehmer. „Charismatisch malte Jánszky ein Szenario in Sachen Datenschutz und Kundendialog der Zukunft – nicht abstrakt sondern konkret greifbar. Ein Szenario, das viel Erstaunen und Begeisterung bei den Zuhörern hervorgerufen hat, aber auch zu durchaus kontroversen Diskussionen führte“, freute sich Andrea Brändli, Chefredaktion DIREKT MARKETING und Kongress-Programmverantwortliche. „Nur ein Indiz dafür, dass Jánszky es geschafft hat, die Teilnehmer durch seine Ausführungen in den Bann zu ziehen“, so Brändli weiter. Auch die Teilnehmer stellen dem Kongress in einer Befragung durchweg gute Noten aus: Rund 80 % der Teilnehmer bewerteten den Kongress als sehr positiv bis positiv und empfanden ihn als wichtig im Rahmen der mailingtage. Die Gründe für den Besuch waren zahlreich. Im Hauptinteresse stand jedoch auch hier der Trendausblick / Information über die Zukunft des Dialogmarketings, die Suche nach neuen Impulsen / Anregungen für den Kundendialog sowie allgemein die Weiterbildung / Wissenserweiterung.

Gute Laune auf der mailingtage-Party
Entspannte Loungeatmosphäre und angeregte Gespräche prägten die mailingtage-Party am ersten Messeabend. Rund 1.700 Gäste kamen, um bei gutem Essen und bunten Cocktails das Wiedersehen und den zehnjährigen Geburtstag der Veranstaltung zu feiern. Besonderen Grund zur Ausgelassenheit gab es für die Gewinner der mailingtage-Awards, die im Vorfeld der Party2 feierlich verliehen wurden. „Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort – nicht die Wucht des Budgets entscheidet, sondern das Optimieren von Maßnahmen, die Qualität des Prozesses und der gezieltere Einsatz effizienter Direktmarketing-Instrumente“, kommentierte der Juryvorsitzende Patrick Palombo.
Alle Award-Gewinner unter: www.mailingtage.de/award

Termin vormerken! Die mailingtage 2010 finden vom 16. bis 17. Juni statt.

Ausblick: Nürnberg – Kompetenz in Kundenkommunikation
Das Messezentrum Nürnberg ist seit Jahren einer der wichtigsten Treffpunkte der Marketing-Branche in Deutschland. Ab 2009 führen gleich drei hoch spezialisierte Fachmessen Geschäftsführer, Kreative, Kundenservice-Verantwortliche und technische Entscheider zusammen. Auf den VOICE Days plus, den mailingtagen und der CRM-expo können sich Fachbesucher aus erster Hand über Technologien, Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Kundenkontakt, Prozesse und Interaktionsmedien informieren. Alle Fachmessen dieses Segments haben das gleiche Erfolgsrezept: Eine hohe Spezialisierung auf Aussteller- und Besucherseite sowie die kurze Laufzeit von zwei Tagen.


1 Aussteller- und Besucherzahlen werden von der FKM, Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, Berlin, geprüft und testiert.
2 Die mailingtage-Party wurde auch in diesem Jahr wieder unterstützt durch die Österreichische Post AG, Österreichs führendem Dienstleister in der Postbeförderung.

Mailingtage, Nürnberg 2008

02.05.2008
All about … mailingtage

DIE Fachmesse für das moderne Direkt- und Dialogmarketing

Über 400 Aussteller und zahlreiche Fach- und Praxisvorträge zeigen vom 18. bis 19. Juni 2008 in Nürnberg bei Deutschlands größter Fachmesse für das moderne Direkt- und Dialogmarketing, was die Branche bewegt.

Die mailingtage bieten von crossmedialer Konzeption, innovativer Gestaltung und Produktion bis hin zum optimierten Versand von Kampagnen alles für die individuelle Kundenansprache. Ob Präzisierung von Zielgruppenpotenzialen oder Anbieter für professionelle E-Mail-Kampagnen, die Angebotspalette der mailingtage umfasst sämtliche Schwerpunkte des modernen Direkt- und Dialogmarketings. Die Aussteller der Fachmesse bewegen sich auf dem Terrain Mailingaktionen ebenso sicher wie auf dem Parkett der modernen Postbe- und -verarbeitung.

Wer sich von seinem Besuch in Nürnberg wertvolle Kontakte zu professionellen Anbietern aber vor allem auch aktuelles Know-how zu den vielfältigen Facetten des Direkt- und Dialogmarketings erwartet, der hat die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Informationsplattformen zu nutzen. Hier geht es zum Messe-Auftritt.

VDP: Wachstum bei Verpackungspapieren und -kartons

24.04.08
Die Hersteller von Papier, Karton und Pappe erwarten von der heute in Düsseldorf beginnenden Messe Interpack zusätzliche Wachstumsimpulse. Das Jahr 2007 habe mit einem Absatzplus von 2,8 Prozent auf 9,5 Mio. Tonnen abgeschlossen und der mengenmäßige Trend zeige weiter nach oben, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP), Klaus Windhagen vor Beginn der Messe. Im Gegensatz zu den Vorjahren werde das Wachstum fast ausschließlich vom Inlandsabsatz getragen, der 2007 um 7 Prozent zulegte. Beim Auslandsabsatz, der sich auf hohem Niveau eingependelt habe, gebe es Impulse aus Osteuropa.

Windhagen erklärte, dass vor allem die beiden mit Abstand größten Sorten, Faltschachtelkarton und Wellpappenrohpapiere, ein kräftiges Wachstum aufwiesen. Die Branche sei deshalb zuversichtlich, dass auch die bei letzteren für die nächsten Jahre angekündigten zusätzlichen Kapazitäten auf eine anhaltende Nachfrage stoßen werden. Neben den klassischen Verpackungsmärkten werde dabei die Rolle der Discounter und des Versandhandels immer wichtiger.

Übernahme von Arquana-Druckerei geplatzt

11.04.08
Die Übernahmeverhandlungen zwischen der insolventen Arquana Print Austria in Innsbruck und der Südtiroler Athesia-Gruppe sind am Freitagvormittag geplatzt...
Hier der ganze Artikel Der Standard Österreich

Druckerei Bachem muss Geschäftsbetrieb einstellen

04.04.08
Insolvente Arquana-Tochter, die Druckerei Bachem muss ebenfalls voraussichtlich den Geschäftsbetrieb zum 31. Juli 2008 endgültig einstellen.
Dies teilte der zuständige Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering mit. Das Unternehmen hatte am 8. Januar 2008 – einen Tag nach der Muttergesellschaft Arquana International Print & Media AG – Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren war am 1. April 2008 beim Amtsgericht Köln eröffnet worden. ...

Colordruck Pforzheim in Insolvenz

18.12.07
Colordruck Pforzheim wurde auch mit dem neuem Management nicht in die schwarzen Zahlen geführt.
Der Ableger von Arques, die Arquana, hatte kurz zuvor die Druckerei an einen ominösen unbekannten Investor veräussert...
Nachzulesen in der Pforzheimer Zeitung